Tee-Großhandel

Ethical Tea Partnership zum Welttag der Frauen

 

Der internationale Frauentag 2019 bietet einen willkommenen Anlass über unsere Ethical Tea Partnership und die bisherigen Erfolge zu reüssieren. Die Ethical Tea Partnership (ETP) ist eine gemeinnützige Non-Profit-Organisation von Teeunternehmen wie alveus® und ausgesuchten Teebauern. Ziel ist ein florierender Teehandel – sozial, fair, umweltfreundlich und nachhaltig.

1997 gegründet verbessert die ETP die Arbeitsbedingungen der Teearbeiterinnen und -arbeitern, die Lieferkette sowie den Umwelt- und Klimaschutz. Die Ethical Tea Partnership ist in allen großen Teeanbaugebieten tätig: China, Indien (Assam, Kerala und Tamil Nadu), Sri Lanka, Indonesien, Kenia, Malawi, Tansania, Brasilien und Argentinien. Zusammen produzieren und exportieren diese Länder über 85 % des weltweiten Tees. Trotzdem gehören diese Gebiete zu den ärmsten der Welt.

Faire Arbeit zu fairen Bedingungen


Faire und sichere Arbeitsbedingungen sind nicht selbstverständlich. Gerade in Ländern mit Teeanbau ist man von internationalen Standards oft weit entfernt. Hier setzt die Ethical Tea Partnership auf allen Ebenen an.
In enger Zusammenarbeit mit lokalen Regierungen, Produzenten, NGOs und Hilfsorganisationen macht sich die Ethical Tea Partnership für gerechtere Löhne - insbesondere für Frauen -, ausreichenden Gefahrenschutz sowie gegen die Ausbeutung von Kinder stark.

Hilfe für Frauen direkt vor Ort in der Teeplantage


Diskriminierung von Frauen und Minderheiten passieren im Alltag. Die Ethical Tea Partnership entwickelte spezielle Schulungen und Trainings für die Geschlechterrollen-Problematik (Gender) mit den Schwerpunkten: Sensibilisierung, Bewusstwerdung, Anwaltschaft und gewaltspezifische Geschlechterrollen sowie grundsätzliche Menschenrechte.

Neue Perspektiven für Mädchen und Frauen


Schlechte berufliche Perspektiven für junge Menschen, hier vor allem für Mädchen sind in vielen Teeanbauländern noch üblich und eine große Hürde. Ethical Tea Partnership arbeitet mit ausgewählten Organisationen zusammen, um für diese Probleme dauerhafte, zukunftsfähige Lösungen zu finden.
Umso wichtiger und erfreulicher sind die zwischenzeitlichen Erfolge: Allein in Kenia arbeiten mittlerweile 54 Frauen als Aufsichtsratmitglied von Teefabriken. Zwei weitere Frauen haben sogar jeweils den Vorstandsvorsitz eines großen Teeunternehmens inne.

Aufklärung und Förderung der Kleinbauern


Insgesamt schätzt man, dass circa 70 % der gesamten Teeproduktion von über 80 Millionen Kleinbauern aus Asien und Afrika stammt. Obwohl die Kleinbauern für die Teeherstellung von enormer Bedeutung sind, wird es für sie immer schwieriger ihre Lebenshaltungskosten zu decken. Gründe dafür sind unter anderem zu kleine, ertragsarme Plantagen sowie veraltete, ineffiziente Anbaumethoden. Vielen Teebauern fehlen die finanziellen Mittel, um in neue Teepflanzen zu investieren.

Die Ethical Tea Partnership fördert Schulungsmaßnahmen, die den Teebauern helfen ihre Erträge zu steigern, dabei gleichzeitig qualitativ hochwertigen Tee zu produzieren und ermöglichen den Kleinbauern Zugang zu bezahlbaren Finanzierungsalternativen, um neue Teepflanzungen, Modernisierungen oder Geschäftsvergrößerungen zu realisieren.

Bio, Umwelt, Klima. Und Nachhaltigkeit


Der Lebensmittelanbau kann bei unsachgemäßen oder verantwortungslosem Vorgehen schwerwiegende Auswirkungen auf die Umwelt haben. Zum Beispiel kann eine falsche Verwendung von Agrochemikalien zur Kontaminierung des Bodens und des Grundwassers führen.

Die Ethical Tea Partnership hilft Teeproduzenten Begebenheiten zu analysieren und zu optimieren, sowie die Arbeitsabläufe zu verbessern, um Boden, Wasser und Tierwelt zu schützen.
Außerdem informiert die Organisation Kleinbauern und Hersteller über die Auswirkungen des Klimawandels. Die ETP zeigt die daraus resultierenden, neuen Anforderungen an die Teeproduktion und bietet für die Bauern mögliche Szenarien, um den Teeanbau trotz der neuen, veränderten Wetterverhältnisse hochqualitativ und lukrativ weiter zu führen.

Angewandte Hilfe durch Monitoring und Zertifizierungen


Die ETP arbeitet mit namhaften Organisationen wie z. B. UNICEF und CARE International zusammen, um gemeinsam die Finanzierung von Projekten zu ermöglichen. Mit dieser Hilfe können immer mehr Teebauern und Teeunternehmen die ETP-Standards erfüllen.

Erfolgreiche Monitorings und Zertifizierungen von Ethical Tea Partnership bieten einerseits den Teebauern weitere Entwicklungsmöglichkeiten sowie Zukunftsperspektiven und andererseits ihren Abnehmern und Geschäftspartnern, den internationalen Teehändlern, Qualitätsgewährleistungen sowie Liefergarantien.

Tee zu verbessern heißt die Welt zu verbessern


Tee ist nach Wasser das Getränk, welches weltweit am meisten getrunken wird. Die Teewelt verbessern, heißt die Welt verbessern.

Wir, von alveus®, wissen, dass es noch weit ist zu einem sozial, fairen und nachhaltig florierenden Teehandel – für Generationen. Umso wichtiger ist die Förderung von internationalen NGOs mit anerkannten Monitoring und Zertifikaten wie die ETP. Aus diesen Gründen unterstützt alveus® die Ethical Tea Partnerschaft gerne und laufend seit 2015.


* Mehr über die Ethical Tea Partnership.

Vom 08 März, 2019

E-Mail:
tea@alveus.eu

Internet:
www.alveus.eu

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