Tee-Großhandel

Schwanger? Schwanger!

 

Für fast alles ist ein Kraut gewachsen, heißt es im Volksmund. Dies gilt für die Verbesserung des Wohlbefindens genauso wie fürs Schwangerwerden, zum Schwangersein und zur Stillzeit. Welcher Kräutertee und welche Kräuterteemischung was bewirken kann, kann jede Frau und jeder Mann hier lesen. Kräutertees und Kräuterteemischungen besitzen natürliche Wirkstoffe. Und wie bei jedem Wirkstoff gilt: „Alle Dinge sind Gift und nichts ist ohne Gift, allein die Dosis macht, dass ein Ding ein Gift ist.“ (Paracelsus, 1493 - 1541)

Inhaltsverzeichnis:

  1. Allgemeine Empfehlungen
  2. Die 5 Tee-Regeln für Mütter
  3. Tee-Abc
  4. Unsere Erfahrung

Tee kann das Wohlbefinden steigern und der Seele gut tun. Generell gilt dies auch für Schwangere. Gerade in der Schwangerschaft bietet Tee eine entspannende Wirkung und kann bei kleineren Unpässlichkeiten wie Verdauungsbeschwerden, einer Erkältung oder Einschlafproblemen eine Linderung verschaffen. Darüber hinaus kann der erhöhte Flüssigkeitsbedarf in der Schwangerschaft auf eine gesunde Art gedeckt werden.

Im Winter kann Tee gemütliches Wohlbehagen bringen und im Sommer die willkommene Erfrischung sein.

Im Winter kann Tee gemütliches Wohlbehagen bringen und im Sommer die willkommene Erfrischung sein.

Viele Teesorten, die jeder Mensch im Alltag trinkt, sind während einer Schwangerschaft bzw. in der Stillzeit nicht zu empfehlen. Tee mit Koffein, wie Schwarzer Tee oder Grüner und ihre Unterarten, ist aufgrund des Koffeingehalts nicht für Schwangere geeignet.
Wie bei jeder gesunden Ernährung kommt es bei Schwangeren auf die Abwechslung und die Vielfalt an. Jeden Tag Spinat zu essen, wäre auf Dauer nicht gesund. Für alle Kräutertees und Kräuterteemischungen kommt hinzu:  Am besten nur nach Absprache mit einer Hebamme oder mit einem Arzt trinken.


Die 5 Tee-Regeln für schwangere und stillende Frauen:


  1. Tee nur in kleinerer Menge und maßvoll (2 – 3 Tassen pro Tag) genießen.
  2. Liste der Inhaltsstoffe beachten, besonders bei Kräuterteemischungen, siehe Tee-Abc.
  3. Abwechslung: Nicht immer den gleichen Tee trinken, auch wenn dieser schmeckt, sondern immer wieder Teesorte wechseln. Nicht eine Teesorte literweise an einem Tag.
  4. Die empfohlene Aufguss-Temperatur und die Ziehzeit einhalten. Falls der Tee zu lange gezogen hat, nicht mehr trinken.
  5. Achtung bei der Wahl des Tees. Für Schwangerschaft und Stillzeit gibt es unterschiedliche Teesorten, siehe Tee-Abc.


Mit dem goldenen Mittelweg und Abwechslung sind Frauen gut beraten. Generell kann man sagen, dass rund um die Schwangerschaft nur zwei bis drei Tassen von einer Teesorte pro Tag getrunken werden sollten. Abwechslung bei den Teesorten und zwischendurch immer wieder auch normales Leitungswasser oder Mineralwasser zu trinken ist die beste Form der Flüssigkeitsaufnahme.

Schwangere sollten Abwechslung genießen – beim Tee.

Schwangere sollten Abwechslung genießen – beim Tee.

Zu diesen Empfehlungen noch ein Hinweis: Manche Teesorten und Teemischungen kann Frau vor, während und nach der Schwangerschaft trinken.
Einige Teesorten eignen sich zum Schwangerwerden (z. B. für den Eisprung) sollten in der ersten Zeit der Schwangerschaft nicht getrunken werden, können aber ab der Schwangerschaftswoche 37 wieder getrunken werden.

Sprich, ein Tee kann nur für bestimmte Zeiten gut sein. Eine Schwangerschaft und auch die Stillzeit ist eine Entwicklung, die immer wieder unterschiedliche Anforderungen bezüglich der Teesorte und der Inhaltsstoffe hat.


Erfüllung des Kinderwunschs immer später


In der heutigen Zeit verschieben viele Frauen ihren Kinderwunsch auf später. Ausbildung, Studium, Karriere, eine gefestigte Partnerschaft und ein stabiles finanzielles Fundament sind die Anforderungen und Ansprüche an die eigene Elternschaft.

Im europäischen Durchschnitt werden Frauen mit etwa 29 Jahren das erste Mal Mutter*. Der deutsche Durchschnitt liegt circa zwei Jahre höher.** Ab 35 Jahren nimmt die Fruchtbarkeit ab und eine Schwangerschaft gilt als Risikoschwangerschaft.

Biologisch gesehen haben Frauen zwischen 19 und 26 Jahren die größte Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden.*** Das durchschnittliche Alter von Müttern bei der ersten Geburt in Deutschland 2017 liegt bei 31 Jahren und zwei Monaten.**

Biologisch gesehen haben Frauen zwischen 19 und 26 Jahren die größte Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden.*** Das durchschnittliche Alter von Müttern bei der ersten Geburt in Deutschland 2017 liegt bei 31 Jahren und zwei Monaten.**

Während Frauen bei einem gleichaltrigen Partner von 19 bis 26 Jahren eine 50 %-Chance pro Zyklus hat, liegt die Wahrscheinlichkeit bei zwischen 27- und 34-jährigen bei 40 %. Zwischen
35 und 39 Jahren nur mehr unter 30 %. Den Männern ergeht es kaum besser. Ab Ende Dreißig
geht es mit der Fruchtbarkeit bergab.***

Trotzdem werden die Mütter immer älter, im Bekanntenkreis genauso wie prominente Frauen, die es mit späten Geburten immer wieder in die Schlagzeilen schaffen.

Quellen:
* Eurostat
** destatis/Eurostat
*** Fachblatt Human Reproduction (Vol 17. No5., S.1399)

Ein Kind ändert alles

Ein Kind ändert alles


Alle Eltern wissen, ein Kind ändert das Leben von Grund auf. Spätestens nach der Geburt eines Kindes ist für die neuen Eltern nichts mehr so wie es vorher war. Deshalb sollten sich beide - die Frau und der Mann - überlegen, ob sie ein Kind wollen, die Partnerschaft für gute und schlechte Zeiten gerüstet ist und ob sich beide vorstellen können eine gute Mutter bzw. ein guter Vater zu sein.


Wenn es soweit ist


Teekräuter und Kräuterteemischungen zum selbst aufgießen sind die gesündeste Variante den vermehrten Flüssigkeitsbedarf auszugleichen. Bei den Kräuterteemischungen sind die Inhaltsstoffe zu beachten. Am besten sind natürlich 100 % bio-zertifizierte Teesorten und in Deutschland hergestellte Produkte.  Die Inhaltsstoffe sind auf etwaige Schadstoffe analysiert und geprüft. Schwangere genießen so die größtmögliche Sicherheit.


Tee-Abc


Anis
Eine Schwangerschaft geht zeitweise mit Verdauungsbeschwerden einher. Eine Tasse Tee oder eine Kräuterteemischung mit Anis kann hier eine gute Linderung verschaffen. Wie gesagt, eine Tasse.

Fenchel
Fenchel ist kein Geheimtipp bei einem unruhigen Magen. Die feinen Öle besänftigen den Magen und das Sodbrennen wird gemildert. Viele Frauen sagen, dass allein schon der Duft von Fencheltee beruhigend wirkt. Und gerade Schwangere können äußerst gut riechen und duftsensibel sein.

Früchtetee und Früchteteemischungen
Früchtetee und Früchteteemischungen können zu Kräutertees eine willkommene Abwechslung sein. Dabei sollten Schwangere darauf achten magenschonende Früchtetees zu wählen. Eher saure Inhaltsstoffe wie im Hibiskus, der Hagebutte oder teilweise auch in Äpfel können den durch die Schwangerschaft ohnehin schon strapazierten Magen überlasten.

Grüner Tee
Wie alle Teesorten mit Koffein ist auch Grüner Tee während einer Schwangerschaft und Stillzeit nicht zu empfehlen.

Himbeerblätter
Himbeerblätter sollten erst ab etwa der 37. Schwangerschaftswoche in die Tasse. Vorsicht bei Teemischungen. Liste der Inhaltsstoffe lesen. Es ist Hebammenwissen, dass Himbeerblätter den Beckenboden lockern und bewirken, dass sich der Muttermund leichter öffnet.
Also nur trinken, wenn der neue Erdling zur Welt kommen soll.
Aufgrund der Eigenschaft den Beckenboden zu lockern empfehlen manche Hebammen Himbeerblätter auch zum Eisprung und zur Unterstützung bei der Befruchtung.

Ingwer
Ingwer ist aus unseren Küchen nicht mehr wegzudenken. Ingwer soll das Immunsystem stärken sowie die Abwehrkräfte und dem allgemeinen Wohlbefinden dienen. Darüber hinaus kann Ingwer bei Übelkeit und Unwohlsein helfen und bei Verstopfung abführend wirken.

Achtung:
Ab circa 6 g pro Tag soll Ingwer die Wehen fördern. Liste der Inhaltsstoffe bei Teemischungen auf der Verpackung beachten.


Kamille
Schon in der Früh die sprichwörtliche Morgenübelkeit? Hier weiß jeder, Kamillentee kann helfen. Kamille beruhigt den Magen und lindert gleichzeitig Sodbrennen sowie das Aufstoßen.

Tipp gegen die Morgenübelkeit:
Kamillentee schon immer am Vorabend vorbereiten und in einer Thermoskanne neben das Bett stellen. Am Morgen nach dem Aufwachen, aber noch vor dem Aufstehen gleich Kamillentee trinken. In kleinen, langsamen Schlucken. Der Magen wird neutralisiert und mit der Kamille ausgekleidet, bevor er durch das Aufstehen in Bewegung kommt.


Lavendel
Lavendel beruhigt Körper und Seele, sagt man. Duftet angenehm und wirkt entspannend. Tee mit Lavendel hilft einem zur Ruhe zu kommen, zu einer gemütlichen Bettschwere und, um besser Einschlafen zu können.

Melisse
In der Volksheilkunde wird die Melisse für viele Eigenschaften geschätzt z. B. bei Erkältungen
und Fieber. Andererseits ist sie eine Wohltat für einen nervösen Magen sowie innere Unruhe. Dabei schafft die Melisse scheinbare Gegensätze zu vereinen: Sie entspannt und stärkt.

Pfefferminz
Wohl der beliebteste Tee unter den Kräutertees und wirkt bekanntlich gegen Übelkeit. Achtung für Schwangere: In höherer Dosis regt Pfefferminztee an und kann zur allgemeinen Unruhe sowie zu verfrühten Wehen führen. Mehr als zwei Tassen pro Tag sind nicht zu empfehlen! Lieber danach z.B. Früchteteemischungen trinken.

Rooibos
Der Allround-Tee aus Afrika ohne Koffein, Rooibos kann während der ganzen Schwangerschaftszeit sowie der Stillzeit getrunken werden. Seine Eigenschaften als Entspannungshelfer sowie als magenberuhigenden Tee machen ihn ebenso beliebt wie seine ihm nachgesagte entzündungshemmende Wirkung. Zudem soll Rooibos reich an Mineralien sein.

Schwarzer Tee
Von allen Teesorten mit Koffein wird die ganze Schwangerschaft und Stillzeit abgeraten.

Verbena
Besonders für die letzten Schwangerschaftswochen (ab SSW 37) zu empfehlen. Verbena ist bekanntlich milchbildend und fördert die Wehen. Zudem kann Verbena bei Erkältung, nervösem Magen helfen und soll belebend sowie beruhigend wirken.


Diese Inhaltsstoffe von Tees und Kräuterteemischungen sollten während einer Schwangerschaft NICHT getrunken werden:


  • Johanniskraut und Süßholzwurzel können die Entwicklung des Babys beeinträchtigen ebenso wie das Wohlbefinden der werdenden Mutter.
  • Brombeerblätter, Eisenkraut, Frauenmantel, Himbeerblätter, Kreuzkümmel, Passionsblume, Salbei, Schafgarbe und Wermutkraut sollen die Wehen fördern. Wenn dieser Effekt gewünscht ist frühestens ab der Schwangerschaftswoche SSW 37.
  • Auf entwässernde Inhaltsstoffe wie Birkenblätter, Brennnessel, Liebstöckl, Maisbart, Petersilie sowie Sellerie sollte in einer Schwangerschaft verzichtet werden.
  • Von Salbei sagt man, er verringert und hemmt die Milchbildung in der Stillzeit.
  • Alle Teesorten, die Koffein enthalten.
  • Bei Teemischungen auf die Zutatenliste achten. 


Unsere Erfahrung


Jede Frau und ihr Körper ist individuell. Aus diesem Grund können verschiedene Teesorten und ihre Inhaltsstoffe verschieden wirken. Wir wollen hier keine für jede Frau bzw. Paare anwendbaren Wirkversprechen von Tees und Kräutertees machen, sondern möchten und können lediglich auf Inhaltsstoffe hinweisen.
Manches ist dabei Allgemeingut wie z. B. Fenchel, der die Verdauung fördert und beruhigt.

alveus® Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machten noch etwas außer Tee: 77 Kinder.

alveus® Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machten noch etwas außer Tee: 77 Kinder.

38 Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeiter von alveus® haben mit ihren Partnern 77 Kinder. Natürlich nicht nur, weil wir viel Tee trinken. Und wir wissen auch, dass einige Paare trotz jahrelanger schulmedizinischer Hilfe keine Kinder bekommen. Aus unserer Sicht wäre es unverantwortlich diesen Hoffnungen zu machen. Ein Tee oder eine Teemischung ist kein Zaubertrank, sondern nur ein Auszug von natürlichen Pflanzenteilen, der helfen kann.

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